Dr. Dkfm. Leopold Weiß

  • Geb. am 21.07.1893
  • Geburtsort: Wien
  • Kategorie: Aberkennung akad. Grade
  • Heimatberechtigung: Linz (Linz), Österreich
  • Staatsbürgerschaft: Österreich

Leopold Weiß war einer von drei Söhnen von Leo Weiß (auch Weihs) und Karoline (geborene Hufnagel). Seine Brüder waren Josef und Dr. Richard Erich (1901 bis 1985) Weiß. Die drei Kinder wurden entsprechend der Konfession der Mutter katholisch getauft. Der Vater hingegen, der 1867 im schlesischen Bielitz/Bielsko-Biała als eines von zwölf Kindern einer jüdischen Familie geboren worden war, blieb formell Jude, auch wenn er nicht in der Israelitischen Kultusgemeinde aktiv war.

Leopold schrieb sich nach dem Besuch des Gymnasiums Spittelwiese Linz (Matura 1911) und einer Handelsakademie 1913/14 an der damaligen k.k. Export-Akademie ein. Wohl bedingt durch den Ersten Weltkrieg hat er das Studium unterbrochen. Im Ersten Weltkrieg diente er jedenfalls in der österreichisch-ungarischen Armee, 1918 hat er im Infanterieregiment 14 den Rang eines Oberleutnants der Reserve erreicht. Am 16. Februar 1918 heiratete er in Linz Dr. Maria Anna Katharina Zeiss (geb. 16. Juni 1894 in Linz). Sie verstarb im Alter von 24 Jahren nur fünf Monate nach der Hochzeit, nämlich am 26. Juli 1918.

Nach dem Ersten Weltkrieg setzte Leopold Weiß ab 1919 das Wirtschaftsstudium fort. An der Hochschule für Welthandel, wie die Exportakademie nun hieß, legte er am 13. Juli 1920 die letzte der drei Diplomprüfungen ab. Noch während des Krieges hatte er an der Universität Wien das Studium der Rechtswissenschaften abgeschlossen. Dort war er am 19. Juli 1917 zum Doktor der Jurisprudenz promoviert worden.

Anschließend war Leopold Weiß als Jurist und Industrieller tätig. So fungierte er als Direktor der Vereinigten Fettwarenindustrie Josef Estermann AG in Linz, deren Präsident sein Vater war. Wie sein Bruder Richard, der ebenfalls an der Hochschule für Welthandel zum Diplomkaufmann ausgebildet worden war (1920-1922), gehörte Leopold überdies dem Verwaltungsrat dieses Unternehmens an.

Der ‚Anschluss‘ Österreichs bedeutete eine tiefe Zäsur für die ganze Familie Weiß. Dass der Vater im Sinne der Nürnberger Rassegesetze als ‚Volljude‘ und die Söhne als ‚Halbjuden‘ galten, sahen sie sich von Anfang an Verfolgungen ausgesetzt. Bereits einen Tag nach dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht in Österreich wurden sie aus der Estermann AG gedrängt. Darüber hinaus wurde der Vater – bis dahin ein angesehener Kommerzialrat und Handelskammerrat – aus seinen Funktionen als Börsepräsident, als Mitglied der Handelskammer für Oberösterreich und des Kuratoriums der Postsparkasse Wien sowie als Stellvertretender Vorstand des Verbandes der Öl- und Fettindustrie entlassen. Leopolds Bruder Richard wiederum musste seine Firma, die Richard Weiß und Co. KG, aufgeben und verlor die lukrativen Schürfrechte, die er über die Erdöl- und Erdgas-Gesellschaft Petrolea im Burgenland, in Nieder- und Oberösterreich sowie in Salzburg erworben hatte. Die nationalsozialistische Presse begleitete diese antijüdischen ‚Säuberungen‘ mit ätzender, gehässiger Propaganda. So hieß es etwa im Arbeitersturm vom 20. März 1938: „Endlich ist es soweit, dass mit dieser galizischen Judenfamilie aufgeräumt werden kann.“ (zit. nach John 2004, S. 175) An demselben 26. April, an dem Generalfeldmarschall Hermann Göring, Hitlers Beauftragter für den Vierjahresplan, als Vorbereitung zur systematischen Beraubung der jüdischen Bevölkerung in einer berühmten Verordnung alle Juden verpflichtete, ihr Vermögen gegenüber dem Staat zu deklarieren, wurde das gesamte Vermögen der Familie von der Staatspolizei-Leitstelle Linz zugunsten des Landes Österreich bzw. von Oberösterreich beschlagnahmt, das bald in den Gau Oberdonau umgewandelt werden sollte, und zwar rückwirkend zu jenem 20. März, an dem der Arbeitersturm gegen Familie Weiß gewütet hatte. Im Haus der Familie Weiß in der Linzer Starhembergstraße 19 nistete sich die SA-Standarte 14 ein, nachdem deren Angehörige Einrichtungsgegenstände, Schmuck, Pelze und Waffen geplündert hatten. Im April 1940 schließlich wurde die Ziegelei Gaumberg, in der Leopolds anderer Bruder Josef bis zum ‚Anschluss‘ als Direktor gearbeitet hatte, an die Reichswerke Steine und Erden verkauft, einer Tochtergesellschaft der Hermann-Göring-Werke. Wie der Linzer Wirtschaftshistoriker Michael John hervorhebt, geschah dies „ohne Deckung nach NS-Gesetzen“ (John 2004, S. 177).

Doch nicht nur Eigentum und Vermögen der Familie war ab März 1938 bedroht: Man musste auch um Leib und Leben bangen. Kurz nach dem Einmarsch der Wehrmacht wurde Leopold von der Geheimen Staatspolizei in Haft genommen, fast neun Monate lang wurde er im Gefängnis festgehalten. Seine Eltern und Geschwister waren in der Zwischenzeit über Italien nach Paris geflohen; von hier aus gelangten sie über die Niederlande nach Großbritannien. Nachdem Leopold im November 1938 aus dem Gefängnis freigekommen war, flüchtete auch er nach London. Die Eltern setzten schließlich nach New York über, wo der Vater 1942 starb.

Leopold und Richard hingegen wurden nach Beginn des Zweiten Weltkriegs, genauer: am 1. Juli 1940, nach britischem Recht als „feindliche Ausländer“ interniert – wohlgemerkt obwohl sie vom NS-Regime verfolgt wurden. Schlimmer noch: Im Sommer 1940 wurden sie mit über 2.500 anderen Personen, die von der britischen Regierung als „enemy aliens“ betrachtet wurden, mit dem Truppentransportschiff Dunera nach Australien verbracht. Wie schon zuvor im britischen Internierungslager waren sie hier mit deutschen und italienischen Kriegsgefangenen zusammengepfercht. Nicht nur das erzwungene Nebeneinander mit Faschisten und Nationalsozialisten mussten die Juden als Tortur empfinden. Auch die Behandlung durch das Begleitpersonal und die Kriegssituation machten die Überfahrt zu einem unangenehmen Erlebnis. Hierüber liegt der anschauliche Bericht von Kurt Flussmann vor, der ebenfalls aus Wien stammte und wie die Gebrüder Weiß mit der Dunera von Liverpool aus nach Australien verschifft wurde: „Wir wurden unter Deck eingepfercht und durften zwei Monate nicht nach oben, die Engländer bewachten uns mit aufgepflanztem Bajonett. Unsere Notdurft mussten wir auf den Boden verrichten. Ich schlief die gesamte Überfahrt auf einem Tisch. Das Essen wurde von Matrosen gebracht. Wir hatten vor lauter Schrecken überhaupt kein Selbstwertgefühl mehr. Es war trostlos. Nicht nur, dass wir in ständiger Angst waren, torpediert zu werden und unterzugehen, wir hatten keine Ahnung, wie lange die Fahrt dauern würde und wohin es ging. Ab und zu durften wir an Deck, das war alles. Man hielt uns wie Gefangene. Wir waren völlig ausgeliefert. Als es am Schiff immer wärmer wurde, erfuhren wir schließlich nach acht Tagen, dass die Fahrt nicht nach Kanada führte, sondern dass wir nach Australien gebracht werden sollten. Die Überfahrt nach Kanada war zu gefährlich geworden. Ein anderes Schiff, das eine Woche vor unserem abgefahren war, war mit 1200 Menschen an Bord nach einem Torpedotreffer untergegangen. Das war ein Schock. Die Stimmung unter den Mitreisenden war deprimierend. Wir waren ausschließlich Männer zwischen 16 und 60 Jahren. Einige wurden ernsthaft krank und von uns abgesondert. Die erste Zwischenlandung hatten wir in Sierra Leone, an der Westküste Afrikas. Wir durften natürlich nicht ins Freie (…).“ (zit. nach Meissner 2010, S. 141 f.)

Doch auch nach der Landung in Australien konnten sich die Brüder Weiß nicht frei bewegen: Bis Kriegsende blieben Leopold und Richard auf dem fünften Kontinent interniert. Nach Auskunft von Dr. Elisabeth Lebensaft hielt sich Leopold zwangsweise von September 1940 bis Mai 1941 im Lager Hay (New South Wales) und anschließend bis 30. Juni 1945 im Lager Tatura (Victoria) auf. Er blieb somit über das Ende der Kriegshandlungen in Europa (8. Mai 1945) hinaus interniert, konnte aber auf der Dominion March im Juli 1945, d.h. vor der Kapitulation der japanischen Armee und dem Ende des Zweiten Weltkriegs (15. August 1945), nach Großbritannien zurückkehren. Im Jänner 1947 folgte Leopold Weiß seiner Mutter Karoline auf dem Schiff MSJohn Ericsson, das die amerikanische Armee 1941 als Truppentransporter vom Königreich Schweden requiriert hatte, in die USA. Am 9. Juni 1952 erwarb er die amerikanische Staatsbürgerschaft.

Aufgrund seiner Flucht wurde Leopold Weiß im Winter 1940 aus dem Deutschen Reich ausgebürgert; die entsprechende Mitteilung wurde am 28. November im Deutschen Reichsanzeiger veröffentlicht. Damit war nach damaligem Recht die Grundlage gegeben, um ihm die akademischen Grade abzuerkennen. So wurde Leopold von der Hochschule für Welthandel am 30. Dezember 1940 „mit sofortiger Rechtswirksamkeit“ der Titel des Diplomkaufmanns entzogen. Die Universität Wien zog am 8. Mai des folgenden Jahres mit der Aberkennung des Doktorgrades nach. Nach dem Krieg weigerte sich die Hochschule für Welthandel, das Unrecht von sich aus wieder gutzumachen. Statt den Titel wie im Fall von Felix Glattauer und Franz Krusche automatisch wieder zuzuerkennen, legte das Professorenkollegium am 9. März 1946 fest, dass in seinem Fall der Titel „erst bei Meldung des Studierenden“ wieder zuerkannt werden solle. Ähnlich schikanös verfuhr die Universität Wien: Es dauerte bis zum 10. April 2003, dass die Entziehung des Doktortitels für nichtig erklärt wurde. Als Nachfolgerin der „Welthandel“ wiederum hat die Wirtschaftsuniversität Wien am 28. November 2018 im Rahmen eines Gedenkkonzerts Leopold Weiß den Titel eines Diplomkaufmanns symbolisch wieder zuerkannt (Konzertprogramm). Ob Leopold Weiß zeit seines Lebens von der Entziehung der akademischen Grade durch die beiden Wiener Hohen Schulen erfahren hat, ist ebenso ungewiss wie die Frage, ob er vor seinem Tod (mutmaßlich am 15. Jänner 1953 in New York) auf die Führung seiner akademischen Titel verzichtet hat.

Ebenso wenig entgegenkommend wie beim Umgang mit den geraubten akademischen Titeln zeigten sich die österreichischen Behörden und Gerichte bei der Restitution. Das Haus in der Starhembergstraße konnte Familie Weiß nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs zwar offenbar ohne nennenswerte juristische Probleme wieder in Besitz nehmen. Doch andere Besitzstände, um die ihre Angehörigen in der NS-Zeit gebracht worden waren, blieben ihnen vorenthalten.

Besonders gut erforscht ist in dieser Hinsicht das Schicksal von Leopolds jüngerem Bruder Richard. Dieser war nach Kriegsende nach New York gereist und kehrte von hier aus mit seiner Mutter nach Linz zurück. Noch von den USA aus bemühte er sich sogleich um eine Restitution der geraubten Vermögenswerte. Tatsächlich konnte er das Anrecht auf etwa 3.000 Ölschürfrechte nachweisen. Damit war Richard Weiß nach Angaben von Michael John „der größte private inländische Besitzer von Schürfrechten in Österreich.“ Die Schürfrechte und die Ölförderung allerdings waren in der unmittelbaren Nachkriegszeit Gegenstand von schwierigen und langwierigen Verhandlungen zwischen der Sowjetunion und der österreichischen Bundesregierung. Letztlich fiel Richard Weiß denn auch der Verstaatlichung der Ölindustrie im sowjetisch besetzten Teil von Österreich zum Opfer, wie Michael John herausgearbeitet hat: „In einer Besprechung mit dem damaligen Bundeskanzler Josef Raab hielt dieser ihn an, weiter die durchaus beträchtlichen Schürfgebühren zu bezahlen, um seine Ansprüche nicht zu verlieren. Dies stellte sich als sinnlos heraus, als nach Abschluss des Staatsvertrages die Ölschürfrechte dem österreichischen Staat verblieben. Die Republik Österreich verwies Weihs an die Bundesrepublik Deutschland. In Berlin erging dann 1963 der gerichtliche Beschluss, dass keine Entschädigung möglich sei, denn: ‚Die Entziehung ist in Österreich erfolgt! Es ist keine Verbringung der Rechte nach Deutschland möglich.‘ Eine Intervention von Simon Wiesenthal blieb ohne Erfolg. Auch im Fall der Mobilien erging es Richard Weihs nicht viel besser; der Großteil der beanspruchten Wertgegenstände aus dem Haus Starhembergstrasse blieb verschwunden, die Nachweise für die Existenz des Schmucks, der von der SA beschlagnahmt wurde, hat man nicht weiter verfolgt, eine Entschädigung wurde von den Gerichten abgewiesen. Eines Tages besuchte der der [Österreichischen] Volkspartei verbundene Richard Weihs den damaligen Landeshauptmann Heinrich Gleissner in seinen Amtsräumen. Man bat ihn im Wartezimmer des Sekretärs zu warten, worauf Herr Weihs das Bild von Joseph Floch, Schneeschaufler bei der Arbeit, das sich im Besitz seines Vaters befunden hatte, entdeckte. Ein Abhandlungsakt des Bezirksgerichts Linz gab Anlass zur Vermutung, dass auch Flochs Ölgemälde Mährischer Dorfmarkt aus dem Weihsʼschen Besitz aufgefunden werden könne; die Schneeschaufler wurden sofort rückgestellt, der Mährische Dorfmarkt blieb unauffindbar. Schließlich hatte sich ein dritter Floch im Familienbesitz befunden, Frau Weiss und ihre Töchter Liese und Lene. Es handelte sich dabei um eine Tante und zwei Cousinen von Richard Weihs. Anna und Helene Weiss fielen dem Holocaust zum Opfer.“ Drei Jahre nach Flochs Tod (1977) schenkte dessen Witwe Hermine das um 1923 entstandene Ölgemälde Frau Weiss und ihre Töchter Liese und Lene dem Belvedere zu Wien, wo es sich noch heute befindet. Aus Richards Asiatikasammlung schließlich wurde ein Buddhakopf im Museum für Angewandte Kunst in Wien entdeckt und zurückgegeben. Die umfangreiche Sammlung hingegen blieb verschwunden.

Extrem enttäuschend verlief für Richard Weiß in der Nachkriegszeit auch der Wiedereinstieg in die Estermann AG. Die Familie erhielt zwar wieder die Aktienmehrheit, und Richard wurde Generaldirektor. Innerhalb des Betriebes allerdings waren die braunen Seilschaften weiterhin aktiv: Im Zuge eines Gerichtsverfahrens, bei dem Richard wegen angeblicher illegaler Devisengeschäfte und Gewinnhinterziehung angeklagt worden war, wurde der vom Nationalsozialismus Verfolgte zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt. Mit ausschlaggebend hierfür waren unter anderem die Aussagen jener drei Nationalsozialisten, die gleich nach dem ‚Anschluss‘ in der Estermann AG die Posten der Familie Weiß eingenommen hatten. Dabei handelte es sich um Friedrich Thanner, Alfred Schausberger und den damaligen Gauorganisationsleiter der NSDAP Oberdonau, Hans Fehrer. Michael John kommt denn auch zu dem Ergebnis, dass sich im Laufe des Gerichtsverfahrens „eine Reihe von Ungereimtheiten ereignet haben“, die Zweifel an der rechtsstaatlichen Qualität des Urteils aufkommen lassen. Dies wird auch bestärkt durch „antisemitische Facetten“, mit denen die Presse seinerzeit den Prozess begleitete (John 2004, S. 182). Dazu kam, dass Richard die Aktienmehrheit – und dadurch einen erheblichen Teil seines Vermögens – dadurch verlor, dass die Estermann AG während der Haftzeit eine Kapitalerhöhung vornahm.

 

Autor: Johannes Koll

Bilder

  • Symbolische Wiederzuerkennung des Diplomtitels von Leopold Weiß an seinen Neffen Richard Weihs (28. November 2018).
  • Weiss Leopold in Grado 1908 copyright Richard Weihs

Quellenhinweise

Wirtschaftsuniversität Wien, Universitätsarchiv, Studierendenkarteikarten Leopold und Richard Weiß.
Meldeauskünfte des Archivs der Stadt Linz, GZ 105/Mit/1239 und /1319.
Meldeauskunft des Wiener Stadt- und Landesarchivs, GZ MA 8 – B-MEW-1465763/2014.
Mitteilung von Dr. Elisabeth Lebensaft (Wien) an PD Dr. Johannes Koll (WU Wien) vom 9. Oktober 2018.
Compass. Finanzielles Jahrbuch 1938. Personenverzeichnis (Verwaltungsräte und Direktoren), 71. Jg., Wien 1938, S. 1415 f.
Compass. Finanzielles Jahrbuch 1939. Personenverzeichnis (Verwaltungsräte und Direktoren), 72. Jg., Wien 1939, S. 303.
Michael Hepp (Hrsg.): Die Ausbürgerung deutscher Staatsangehöriger 1933-45 nach den im Reichsanzeiger veröffentlichten Listen, Bd. 1: Listen in chronologischer Reihenfolge, München u.a. 1985, Liste 211, Nr. 156, S. 441.
Bundesarchiv Berlin, R 4901/25828, Bl. 60.
Michael John: Ein Vergleich – „Arisierung“ und Rückstellung in Oberösterreich, Salzburg und Burgenland, in: Ders./Daniela Ellmauer/Regina Thumser: „Arisierungen“, beschlagnahmte Vermögen, Rückstellungen und Entschädigungen in Oberösterreich, München 2004, S. 174-184.
Michael John: Arisierung und Restitution im Fall Richard Weihs, http://members.aon.at/richard.weihs/Heimatkunde.htm [3. Oktober 2014].
Meissner, Renate S. (Hrsg.): Erinnerungen. Lebensgeschichten von Opfern des Nationalsozialismus, Wien 2010.
Wirtschaftsuniversität Wien, Rektoratsakten 1946, Zl. 390/46.
Gedenkbuch für die Opfer des Nationalsozialismus an der Universität Wien 1938, http://gedenkbuch.univie.ac.at/ [8. November 2018].
Herbert Posch/Friedrich Stadler (Hrsg.): „… eines akademischen Grades unwürdig“. Nichtigkeitserklärung von Aberkennungen akademischer Grade zur Zeit des Nationalsozialismus an der Universität Wien, Wien 2005.

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